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Stammbaum

Branko Micic Biografie

 

 

Branko Micic , geboren im Dezember 1967, entdeckte früh seine Leidenschaft für die Kampfkunst: Bereits als Achtjähriger begann er, Karate zu trainieren. Vierzehn Jahre und unzählige Trainingseinheiten später war er mit diesem Kampfstil nicht mehr zufrieden. Körperlich stärkere und schwerere Gegner konnten Branko immer noch Probleme bereiten. So sehr er Karate auch schätzte, er empfand es als für ihn zu hart und starr.

Branko machte sich auf die Suche nach einem Stil, der ihm mehr entsprach. Er sah sich in vielen Kampfsportschulen um und probierte, unvoreingenommen, verschiedene Varianten aus.

Im Lauf des Jahres 1990 kam er so auch in Dietmar Christls Ving Tsun Kung Fu-Schule. Branko beobachtete das Training – und entdeckte etwas für ihn komplett Neues: die sehr flüssigen, kurzen und explosiven Bewegungen eines extrem direkten Kampfstils, bei dem jeder noch so kleine Fehler des Gegners sofort ausgenutzt wird und dessen Angriffs- und Verteidigungssequenzen oft nur einige Sekunden dauern. All das beeindruckte Branko so sehr, dass er Dietmar Christl nach dem Training viele Fragen stellte – und auch gleich probehalber „handgreiflich“ werden wollte.

Es dauerte nicht lange, und Branko hatte alle Ecken im Trainingssaal kennengelernt. Die Erkenntnis, die er aus dieser ersten Begegnung mit Ving Tsun zog: Bisher hatte er sich zu sehr auf seine Zertifikate und den Schwarzen Gurt verlassen, aber nicht auf sich selbst. Damit stand für ihn fest, welchen Kampfstil er Zukunft lernen und perfektionieren wollte. Branko hatte seinen Lehrer gefunden.

Es war nur paar Monate später, als ein kleiner, älterer Herr mit einer Zigarre im Mund dem Training zusah. Nach einiger Zeit ging er zu Branko und sprach ihn mit gebrochenem Englisch an. Branko verstand nicht gleich, was der Herr von ihm wollte. Vielleicht war es ein zukünftiger Ving Tsun-Schüler? Als der kleine Mann ihn wieder aufforderte, ihn anzugreifen, setzte Branko seinen Angriff fort, vorsichtig, um ihn nicht zu verletzten. Aber kaum führte er die erste Bewegung aus, wurden seine Hände blitzschnell überkreuzt und Branko landete einige Meter entfernt in den Heizkörpern – nur durch einen Handflächenstoß des älteren Herren. Dietmar Christl löste das Rätsel und stellte ihm den netten Herrn mit Zigarre vor: Es war sein Großmeister Wong Shun Leung, der mit Philipp Bayer schon einen Tag vor dem angekündigten Ving Tsun-Seminar nach Wien gekommen war.

In den folgenden Tagen lernte Branko während des Seminars Wong Shun Leung und dessen besten Schüler Philipp Bayer noch besser kennen. Die Bekanntschaft mit diesen Ving Tsun-Legenden bestärkten ihn darin, sich voll dieser Kampfkunst zuzuwenden.

Einige Jahre später entschloss sich Branko, selbst Ving Tsun zu unterrichten. Dietmar Christl unterstützte ihn darin – und tut dies nach wie vor. Denn dass ein Lehrender vor allem auch ein Lernender sein muss, ist Branko bewusst. Er arbeitet nach wie vor daran, sein Ving Tsun zu verbessern und verdankt hier sehr viel seinem Trainer, der regelmäßig und sehr geduldig mit ihm und anderen Trainingsleitern übt und ihnen die Grenzen aufzeigt, die es zu überwinden gilt. Es ist auch jedes Mal ein schönes und äußerst produktives Ereignis, wenn Philipp Bayer nach Wien kommt und ein Seminar abhält.

Branko ist heute noch sehr dankbar, dass ihn der Zufall damals in die richtige Schule geführt hat. Das hat sein Leben positiv verändert. Aus diesem Grund versucht er, genau diese Ving Tsun-Philosophie, die er kennenlernen durfte, weiter zu geben.

Seit einiger Zeit konzentriert sich Branko ausschließlich auf seine eigenes Trainingszentrum im 15. Bezirk in Wien. Branko bietet, auch in Zusammenarbeit mit zertifizierten Security-Ausbildnern, anwendungsorientierten Fachunterricht an, mit Trainingsinhalten, die auf die komplexen Anforderungen zuschnitten sind.